Erinnerungen an die Baumeister-Dynastie Calderara
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1874 kam der aus dem Dorf Orino (Provinz Varese) stammende Maurer Giacomo Calderara nach Walzenhausen. Er folgte damit einem Ruf des aus Bregenz stammenden Baumeisters, der mit der Errichtung des Rheinburg-Palastes (heute Klinik) neben der Kirche betraut worden war. Anschliessend wurde der begabte Italiener bei zahlreichen weiteren Bauvorhaben beigezogen.
Schon bald wurde in Walzenhausen ein eigenes Baugeschäft gegründet, das ab 1900 für den Bau einer Reihe massiver Häuser verantwortlich zeichnete. 1912 liess Sohn Antonio Calderara für seine Familie das jetzt abgebrochene, später von Enkel Jakob Calderara bewohnte Haus erstellen.
Abbruch wegen Fabrikerweiterung
Nach der Aufgabe des Baugeschäfts kaufte das Kunststoffwerk Herrmann AG das traditionsreiche Haus. Die Herrmann AG will ihren bereits stehenden Neubau am Platze des einstigen Hauses Calderara mit Abstellplätzen für Lastwagen ergänzen.