Deutsche AIDS-Stiftung verleiht Medienpreis

Im schweizerischen St.Gallen erhielten die Preisträger für ihre herausragenden Arbeiten zum Thema HIV und AIDS ein Preisgeld von insgesamt 15.000 Euro, zur Verfügung gestellt von Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG. Jurymitglied Hape Kerkeling übermittelte in einer Video-Grußbotschaft seine Glückwünsche.

In der Eröffnungsveranstaltung zum Deutsch-Österreichisch-Schweizerischen AIDS- Kongress gratulierte die Stiftung Peter-Philipp Schmitt, Redakteur der Frankfurter Allgemeine Zeitung, zu seiner sachkundigen und kontinuierlichen Berichterstattung über HIV und AIDS. Die Münchner Filmemacherin Christa Graf und Kameramann Roland Wagner zeichnete die Stiftung für ihren Film «Memory Books – damit du mich nie vergisst» (Arte, 1.12.2008) aus.

Als Initiator und Redakteur des Internetauftrittes «Positiv schwul – Ondamaris» (www.ondamaris.de) erhielt Ulrich Würdemann den Medienpreis. Er teilt sich das Preisgeld mit Gesa Dankwerth und Antía Martinez-Amor, Autorinnen des Beitrags «AIDS – Wenn die Körperpolizei nicht mehr helfen kann» aus der Sendereihe «neuneinhalb – Nachrichten für Kinder» (ARD, 1.12.2007).

Seit 1987 verleiht die Deutsche AIDS-Stiftung ihren Medienpreis für herausragende Beiträge zum Thema HIV/AIDS. Bisher hat sie 67 Medienschaffende ausgezeichnet. Christian Boehringer, Vorsitzender des Gesellschafterausschusses von C.H. Boehringer Sohn, machte bei der Preisverleihung das Engagement von Boehringer Ingelheim für den Medienpreis der AIDS-Stiftung deutlich.

Die Deutsche AIDS-Stiftung mit Sitz in Bonn hilft bundesweit – vorwiegend mit Spenden – Frauen, Männern und Kindern mit HIV und Aids in individuellen finanziellen Notlagen. Sie unterstützt außerdem Projekte für betroffene Menschen in Deutschland und ausgewählte internationale Projekte.

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