«Objekte» von Bernard Tagwerker

Nadja Veronese, Kunsthistorikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Kunstmuseum St.Gallen, wird mit Bernard Tagwerker über seine Vorgehensweise und die Herstellung der ausgestellten Objekte sowie deren Verortung im Kunstdiskurs diskutieren.

Bernard Tagwerker hat sich in den letzten Jahrzehnten intensiv mit dem Zufall als Gestaltungsprinzip auseinandergesetzt. Der Zufall ist auch bei seinen neuen skulpturalen Objekten, die der St.Galler Künstler als logische Weiterentwicklung seiner zweidimensionalen Arbeiten bezeichnet, bestimmendes Thema seines Schaffens.

Die «Privilegierung des Zufalls» ermöglicht es dem Künstler, sich als Person zurückzunehmen und Distanz zu den eigenen Werken zu finden. Aus derselben Motivation setzt Bernard Tagwerker seit den 80er Jahren Computertechnologie zur Realisierung seiner Werke ein.

Seinen jüngsten Werkzyklus hat Bernard Tagwerker in Zusammenarbeit mit dem Innovationszentrum (IZSG) der Fachhochschule St.Gallen und dem Institut für rapid product development (Irpd) produziert.

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