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2007: Eine Verkehrstote

AI. Mit 61 registrierten Verkehrsunfällen, davon 33 Selbstunfälle, hat die Unfallstatistik, im Gegensatz zum Vorjahr (64 Unfälle), leicht abgenommen.

Unfallstatistik

Auch die Anzahl der verletzten Personen ist im gleichen Masse (Vorjahr 35) auf 31 verletzte Personen gesunken. Unter den 31 verletzten Personen befanden sich elf Männer, acht Frauen und zwölf Kinder (Vorjahr acht Kinder).

Erneut war im vergangenen Jahr eine Verkehrstote zu beklagen. Es handelte sich um eine betagte Frau, die einen unbewachten Bahnübergang überqueren wollte und dabei vom herannahenden Zug erfasst wurde (Vorjahr ebenfalls eine Verkehrstote).

Die unfallträchtigsten Monate waren der Juni und August mit sieben Unfällen, gefolgt von den Monaten Januar, April, Juli, Sept. und Dez. mit je sechs Unfällen.

Auf die Wochentage aufgeteilt, fielen zwölf Unfälle auf den Mittwoch, zehn auf den Samstag, je acht auf den Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag, sowie sieben auf den Sonntag.

Von den erwähnten 61 Unfällen ereigneten sich 24 im Innerortsbereich (Vorjahr 28).

An der Spitze der Unfallursachen liegt das Fahren mit übersetzter Geschwindigkeit und Nichtbeherrschen des Fahrzeuges (18), Missachtung des Vortrittsrechtes und Abbiegen bei Gegenverkehr (zehn), mangelnde Aufmerksamkeit am Steuer (neun) und Schleuderunfälle auf verschneiten/vereisten Strassen (sechs). Angetrunkenheit war bei sechs Unfällen die Unfallursache (Vorjahr vier).

Support:

Für Flugsicherungsaufgaben zu Gunsten des Bundes, Militärdienstleistung, den Sicherheitsaufgaben am WEF Davos, Ausbildung Polizeischule Amriswil, sowie Diensthundeeinsatz in Nachbarkantonen wurden insgesamt 182 Manntage aufgewendet (Vorjahr 178 Tage).

In Zusammenarbeit mit dem Sanitätspersonal des Spitals Appenzell wurden 389 Ambulanzeinsätze geleistet (Vorjahr 319). Dazu kamen 21 Bergrettungseinsätze – zusammen mit der SAC-Rettungskolonne AI (Vorjahr elf). Die Rega hat 40 Helikoptereinsätze geleistet (Vorjahr 36).

Übrige:

Verkehrsinstruktion in den Schulen
Im vergangenen Schuljahr wurden in den Kindergärten, den Primarschulen und Oberstufen insgesamt 230 Lektionen erteilt (Vorjahr 238). Hinzu kamen 15 Verkehrsnacherziehungslektionen an Schüler und Jugendliche, welche bei Übertretungen von der Polizei erfasst worden sind (Vorjahr zwölf Lektionen).

Fundbüro
Auf dem Fundbüro wurden 184 Fundgegenstände deponiert. Davon konnten 90 vermittelt werden. Verlustanzeigen wurden 266 gemeldet.

Schwerpunkte der Polizei
Nachdem überhöhte Geschwindigkeit und Unaufmerksamkeit die häufigsten Unfallursachen darstellen, wird einerseits ein Schwerpunkt auf die Geschwindigkeitskontrollen gelegt und andererseits auf gezielte Verkehrskontrollen und Überwachungen.

Weitere Schwerpunkte sind:

– Verkehrsüberwachungen bei Dämmerung (Radfahrer ohne Licht)
– Überwachungen an Fussgängerstreifen
– Schulwegüberwachungen (Gewalt in Schulen und Schulwegen)
– Alkoholkontrollen bei Tag und Nacht (vor allem auch mit Blick auf die Jugendlichen und Minderjährigen)
– Sichtbare Polizeipräsenz auch in Wohnquartieren und im Bereich von Gewerbebetrieben als «Präventivmassnahme» im Hinblick auf die Einbruchsdelikte.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 29.02.2008 - 10:35:00