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20 – Punkte – Massnahmenplan gegen Finanzkrise

Nationalrat Lukas Reimann ist beunruhigt darüber, dass der Bundesrat die Folgen der Finanzkrise falsch einschätzt und weder einen Plan A noch einen Plan B hat.

In einer Stellungnahme meinte er, das Krisenmanagement habe kläglich versagt. Das sei fahrlässig und verunsichere die Bevölkerung stark. Einzig die SP habe sich bisher dem Thema angenommen, doch ihre Forderungen seien sozialistisch statt sozial und kontraproduktiv.

Es erstaune, dass ausgerechnet die SP die Jobs einiger Banker, die versagt haben, schützen möchte. Staatsinterventionismus sei der falsche Weg; statt Banker seien Sparer zu schützen.

Deshalb hat sich Reimann die vergangenen 2 Tagen mit Ökonomen, Unternehmern und Experten hingesetzt und ein umfangreiches 20-Punkte-Massnahmenpaket mit Lösungsvorschlägen gegen die Finanzkrise ausgearbeitet. Natürlich kann das Papier nicht alle Probleme lösen.

Vielmehr versteht es sich als Diskussionsgrundlage (siehe Punkt 17) und Einladung zum Mitarbeiten an alle Akteure. Es soll damit endlich die dringend notwendige Debatte über politische Massnahmen gegen die Finanzkrise in Gang setzen. «Bei der lahmenden Konjunktur ist es notwendig, die Wirtschaft im Inland zu stärken und die Menschen vor der weltwirtschaftlichen Entwicklung zu schützen. Es muss gehandelt werden, bevor wir alle handlungsunfähig sind.», so Reimann.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 09.10.2008 - 15:48:00