
20 Jahre Gaiser Chlausschwimmen
Gais. Aus einer Idee von Martin Mösli und Roland Egger wurde eine Tradition, die bereits zum 20. Mal durchgeführt wurde.
Aus provisorischen Schwimmkursen entstand das erste Chlausschwimmen. Einzigartig auch, dass seit fünfzehn Jahren der Appenzeller Plusport darin integriert ist. Am Jubiläums- Chlausschwimmen starteten 198 Schwimmer, darunter 39 Plusportler.
Alles begann im Jahr 1989 mit einer Idee von Martin Mösli, der auf provisorischer Basis Schwimmkurse in Gais anbot. Dies war der Auslöser für das erste Gaiser Chlausschwimmen, organisiert von Roland Egger, damals mit 53 Teilnehmern. Im Januar darauf folgte die Clubgründung, fortan wurden in der Schwimmschule Kurse angeboten, die heute Kinder und Jugendliche von Gais bis Stein besuchen. Die Clubmitgliedschaft ist beim Besuch der Schwimmschule nicht notwendig. Natürlich werden talentierte Kinder motiviert, sich in der Sportgruppe im Einverständnis mit den Eltern fördern zu lassen. Für Erwachsene bietet der Schwimmclub Gais ebenfalls Kure wie Aquafit an.
15 Jahre Plusport Gäste
Die Teilnehmerzahl wuchs von Jahr zu Jahr und 1992 schwammen 111 Kinder in Gais um die Wette. Das absolute Rekordjahr verzeichnete das Chlausschwimmen 1994 mit 270 Teilnehmenden. Schweizweit einzigartig ist, dass seit genau fünfzehn Jahren die Schwimmer des Appenzeller Plusport Verbandes Gäste am Chlausschwimmen in Gais sind. Sie starteten zu Beginn mit 22 Sportlern, ihr Rekordjahr war im Jahre 2006 mit 67 Schwimmerinnen und Schwimmern, aktuell massen sich 39 Sportlerinnen im Differenzzeitschwimmen. Dabei werden die 25 Meter zweimal durchschwommen und die Differenz zwischen den zwei Läufen gemessen.
In den vergangenen zwanzig Jahren schwammen 3705 Kinder, Jugendliche und Plusport-Gäste an insgesamt 5330 Starts und in 283 Staffeln um die Wette. Dabei war stets Roland Egger für die Gesamtorganisation verantwortlich und Martin Mösli arbeitete als schwergewichtig als Speaker. Ebenfalls von Beginn weg mit dabei war Peter Bossard, Stefan Mösli und Schiedsrichterin Ursula Grossenbacher gehörten seit zehnn, Catherine Pauletti, seit neun und Margrit Fitzi seit acht Jahren dem OK an.
Acht Nationen am Start
In der Zwischenzeit ist das Gaiser Chlausschwimmen international. Neben Ostschweizer Schwimmclubs reisen auch Vorarlberger Clubs nach Gais. Am Jubiläums-Chlausschwimmen beteiligten sich gar acht Nationen: Schweiz, Österreich, Deutschland, Italien, Ecuador, Malaysia, Georgien und die Niederlande. Die 198 Schwimmer wurden von rund vierzig Helfern in Gais betreut. Mit der Stabsübergabe von Roland Egger und seinem Team erfolgt ein Generationenwechsel. Neu für das 21. Gaiser Chlausschwimmen sind Selma Göltenboth als Hauptorganisatorin sowie Christoph Mösli und Christian Koller im Rechnungsbüro für den guten Ablauf des Schwimmwettkampfes verantwortlich.
Glückliche Sieger und Gesamtsieger
In Gais starten die Schwimmer auf vier Bahnen über 25 Meter in den Disziplinen Brust, Crawl, Rücken und Delfin, wobei die Jüngsten bis acht Jahre keine Delfinlage schwimmen. Es werden für jeden Jahrgang pro Disziplin und Geschlecht ein Medaillensatz vergeben, zudem werden die Gesamtsiegerinnen und –sieger sowie die Staffeln ausgezeichnet. In diesem Jahr siegten in der Gesamtwertung acht Jahre und jünger Guldberg Kyra, Gossau, und Hautle Lukas, Appenzell. 9-10 Jahre: Narr Enya, 1999, Strässle Sara, 1998, beide Romanshorn, Burtscher Leon, 1999, Bludenz, Morlock Felix, 1998, Romanshorn. 11-12 Jahre: Naef Jana-Lorena, 1996, Gais, Waldmeier Oliver, 1996, Gais. Bei den Plusportlern lagen Andre Grob, Mittelland, und Leo Sagurna, Vorderland.