150’200 Franken für gemeinnützige Institutionen
AR. Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden bewilligte die Auszahlung einer ersten Tranche von 150’200 Franken aus dem Lotteriefonds an gemeinnützige Institutionen.
Dieser Betrag ist aufgeteilt in 56’200 Franken für gemeinnützige Zwecke im Kanton, 19’000 Franken für gemeinnützige Zwecke in der Schweiz, 55’000 Franken für Entwicklungshilfe und 20’000 Franken für Katastrophenhilfe im Ausland.
Es wurden 35 Gesuche eingereicht, wovon 10 Gesuche den Kanton, 4 die Schweiz, 18 die Entwicklungshilfe und 3 die Katastrophenhilfe betrafen. Abgelehnt wurden 11 Gesuche im Bereich Entwicklungshilfe aus finanziellen Gründen und 1 Nothilfegesuch, weil nur eine Organisation im gleichen Gebiet berücksichtigt wird.
Bei den gemeinnützigen Projekten in Appenzell Ausserrhoden werden unter anderem die Museumserweiterung des Appenzeller Brauchtumsmuseums in Urnäsch mit 15’000 Franken, die Pro Infirmis St.Gallen-Appenzell mit 12’000 Franken, das Naturmuseum St. Gallen mit dem Projekt „Biodiversität für alle“ mit 10’000 Franken und die Interessegruppe „Sägeuhr“ in Wald mit 5’000 Franken unterstützt. Für 6 weitere Gesuche wurden kleinere Beiträge gesprochen.
Auf nationaler Ebene wird das 50-Jahr-Jubiläum vom Verkehrshaus der Schweiz in Luzern mit 10’000 Franken, pro menta sana mit 2’000 Franken, das Buchprojekt „Schweizer Schneckenfauna“ mit 2’000 Franken und die Generalsanierung des Dampfschiffes „Unterwalden“ mit 5’000 Franken unterstützt.
In der Entwicklungszusammenarbeit werden mit insgesamt 53’000 Franken Projekte in verschiedenen Ländern Südamerikas, in Afrika sowie in Nepal und in der Türkei unterstützt. Die Schwergewichte liegen dabei auf der Förderung der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung mittels Bildung, auf der Verbesserung der Ernährungsgrundlagen mit dem Ziel der Nachhaltigkeit, auf der Bekämpfung der Diskriminierung der Frauen sowie auf der Gesundheitsförderung.
Im Rahmen der Katastrophen- und humanitären Hilfe wurde für die Opfer des Bürgerkrieges in Sri Lanka und für die Flüchtlinge in Pakistan je ein Beitrag von 10’000 Franken gesprochen.



























