• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

150 Jahre Naturmuseum

Frauenfeld. Im Naturmuseum welches dieses Jahr das 150-jährigen wird, findet unter anderem eine Ausstellung von Max Bottini statt. Der Künstler stellt Nahrungsmittel in den Mittelpunkt.

Das Naturmuseum Thurgau feiert 2009 sein 150-jähriges Bestehen, gleichzeitig will es auch im Thurgau das Darwin-Jahr begehen. Dazu wird laut Regierungsrat der Künstler Max Bottini das Kunstprojekt «tomArten» präsentieren.

Im Mittelpunkt von Bottinis Projekt stehen Tomaten. Er will dabei auf die Artenvielfalt aufmerksam machen. Projektstart wird am 12. Februar sein. Bottini hat seit dem Jahr 2000 mehrere Kunstprojekte lanciert, in deren Mittelpunkt Nahrungsmittel standen.

Einmachgläser und ein langer Tisch
«Eingemachtes» hiess seine Installation, die er im Jahr 2000 im Kunstmuseum des Kantons Thurgau präsentierte. Dafür hatte er 1000 Gläser mit Eingemachtem gesammelt. Sie konnten nicht nur besichtigt, ihr Inhalt konnte auch degustiert werden.

2003 dann fand der «Kultur-Tisch» statt, der in Kreuzlingen und Konstanz über die Landesgrenze hinweg reichte. An einer 300 Meter langen Tafel bewirteten Schweizer Gastgeber Gäste aus Deutschland. 2004 wurde Bottini für seine Aktionen mit dem Thurgauer Kulturpreis ausgezeichnet.

Ausstellung und Musiktheater
2009 wird er aber das Jubiläum des Naturmuseums nicht alleine bestreiten. Zu «150 Jahre Naturkundliche Sammlung des Kantons Thurgau», «200 Jahre Charles Darwin» und «150 Jahre Evolutionstheorie» sind noch andereProjekte geplant.

Dazu gehört die Sonderausstellung «Tiger, Ferkel, Schmetterling – Kostbarkeiten aus der 150-jährigen, kantonalen Sammlung». Aber auch ein Audioguide für das Naturmuseum zum Thema Evolution soll realisiert werden.

Zudem wird die Musiktheaterrevue «Mammutjäger evolution» realisiert, die nicht nur im Naturmuseum sondern auch an anderen Orten in der Schweiz gezeigt werden soll. Der Gesamtaufwand für das Sonderprogramm beläuft sich auf knapp 400 000 Franken.

Davon sind bis jetzt 331 000 Franken durch Eigenleistungen, budgetierte Beiträge und zugesicherte Mittel der Stadt Frauenfeld, Privaten und Einnahmen aus den Veranstaltungen gedeckt. Zusätzlich hat der Regierungsrat 55 000 Franken aus dem kantonalen Lotteriefondfs bewilligt.

ThurgauThurgau / 18.12.2008 - 11:11:00