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15. Hallenfussballturnier des FC Bühler

Fussball. Zwanzig Mannschaften aus der ganzen Ostschweiz und auch aus dem Raum Zürich sind am Frauenturnier angetreten.

Der FC Bühler war gleich mit fünf Equipen vertreten. Ganz nach vorne sollten es aber nur die Frauen 1 des FCB schaffen. Schnell kristallisierte sich heraus, dass sich besonders die höherklassigen Mannschaften FC Gossau (1. Liga), FC Chur 97, FC Wängi und FC Bühler 1 (alle 2. Liga) spielstark zeigten. Titelverteidiger und ebenfalls Zweitligist Wittenbach konnte an diesem Abend nicht überzeugen und scheiterte knapp, aber bereits nach der Vorrunde, aus. Die anderen vier genannten Mannschaften qualifizierten sich relativ locker für die Viertelfinals. Doch um die anderen vier Plätze in die K.O.-Runde wurde wacker gekämpft und auch die Jury musste einige Rechenaufgaben lösen, bis klar war wer, im Turnier blieb. Mit dem FC Weinfelden-Bürglen (auch schon Turniersieger in Bühler), dem FC Au-Berneck, FC Fortuna SG und den Gästen aus Zürich, dem FC Effretikon, wurden die ¼-Finals komplettiert. In diesen Spielen setzten sich die Oberklassigen, wenn auch teils knapp, durch. Im Halbfinal trafen die bisher überzeugendsten zwei Teams, der FC Bühler 1 und der FC Gossau, aufeinander. In einer packenden Partie, in der den Fürstenländerinnen die Führung gelang und durch Bühlers Alexandra Bötschi wieder ausgeglichen wurde, kam es zum Penaltyschiessen. Und es war ein echter Krimi, denn es mussten nicht weniger als je neun Penaltys geschossen werden, ehe der erste Finalist feststand. Bühler zielte genauer und hatte mit Rebecca Johnson einen «Penaltykiller» im Tor und stand im Final. Im anderen Semifinal gewann Wängi, auch erst im Penaltyschiessen, gegen das junge Team aus Chur.
Für das Riedener-Team aus Bühler lag der ersehnte Turniersieg in Griffnähe; erst recht, als im Final der jüngsten Spielerin im Team, Mara Kälin, die Führung gelang. Die Bühlerinnen hatten mehr vom Spiel und hätten die Führung ausbauen können, ja müssen. Doch das spannende am Hallenfussball ist eben, dass die Partie bis zur letzten Sekunde spannend bleibt.
So führten die Bühlerinnen nach zehn Spielminuten immer noch. Doch das Endspiel dauert zwölf statt neun Minuten und prompt gelang den Thurgauerinnen nach zwei Eigenfehlern in Bühlers Defensive noch zwei Tore. Trainer Riedener ärgerte sich, natürlich mit etwas Ironie, dass das Finalspiel drei Minuten länger dauert als ein «normales» Spiel. So nahe am Turniersieg, überzeugend und geschlossen als Mannschaft aufgetreten, nur drei Gegentore im ganzen Turnier kassiert und doch bleibt nur der zweite Rang.
Beim Rangverlesen war die Enttäuschung jedoch weg und man freute sich über die sehr gute Leistung der Mannschaft. Diese widerspiegelte sich auch darin, dass sich mit Alexandra Bötschi und Andrea Inauen (ex-aequo mit sechs Treffern) gleich zwei FCB-Spielerinnen die Torjägerkanone holten und es mit Selina Ruckstuhl eine weitere Spielerin ins All-Star-Team schaffte. Bravo. Der FC Bühler b1 holte den Fairnesspreis. Nach Mitternacht wars vorbei und meist zufriedene aber geschaffte Gesichter verliessen den Gemeindesaal Bühler.
Mehr Bilder finden Sie unter «Bildergalerien».

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 24.01.2010 - 21:11:12