128’100 Franken für gemeinnützige Institutionen
Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden bewilligte die Auszahlung von 128’100 Franken aus dem Lotteriefonds an gemeinnützige Institutionen.
Dieser Betrag ist aufgeteilt in rund 71’500 Franken für gemeinnützige Zwecke im Kanton, 15’600 Franken für gemeinnützige Zwecke in der Schweiz, 16’000 Franken für Entwicklungshilfe und 25’000 Franken für Katastrophen- und Humanitäre Hilfe im Ausland.
Es wurden 28 Gesuche eingereicht, wovon 9 Gesuche den Kanton, 4 die Schweiz, 12 die Entwicklungshilfe und 3 die Katastrophen- und Humanitäre Hilfe betrafen. 2 Gesuche entsprachen nicht den Zielsetzungen des Lotteriefonds und 8 mussten abgelehnt werden, weil die Mittel des Lotteriefonds für den entsprechenden, im Budget definierten Bereich für 2008 bereits ausgeschöpft sind.
Auf kantonaler Ebene wird unter anderem die Entwicklung des Schweizerischen Tiermeldesystems mit 18’000 Franken unterstützt. Die für die Agglomeration und die Ostschweiz attraktive und viel besuchte Anlage der Wildparkgesellschaft Peter und Paul erhält für die Kletterfelsensanierung 30’000 Franken. Mit weiteren 8’000 Franken wird der Walderlebnisraum in Gais und mit je 5’000 Franken «insieme Ostschweiz» für eine Kursangebot für Menschen mit geistiger Behinderung und das Internationale Peace Camp «Eine Welt für alle», das vom 13.-20. Juli in Teufen stattgefunden hat, unterstützt. Für 4 weitere Gesuche wurden kleinere Beiträge gesprochen.
Im nationalen Bereich erhält die Stiftung Pro St. Gotthard an die Instandsetzung des alten Hospiz auf dem Gotthard-Pass 10’000 Franken. An das Projekt «Schulen nach Bern», welches es Schulklassen aus der ganzen Schweiz ermöglicht, den Staatskundeunterricht im 7.-10. Schuljahr mit einer Projektwoche in Bern zu bereichern, werden rund 5’600 Franken ausbezahlt.
In der Entwicklungshilfe werden mit insgesamt 16’000 Franken Projekte in Ländern von Südamerika und Afrika unterstützt. Die Schwergewichte liegen dabei auf der Förderung der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung mittels Bildung, auf der Verbesserung der Ernährungsgrundlagen mit dem Ziel der Nachhaltigkeit, auf der Bekämpfung der Diskriminierung der Frauen sowie auf der Gesundheitsförderung.
Im Rahmen der Katastrophen- und Humanitären Hilfe wurde für die Opfer der Hungersnot in Äthiopien und die Opfer der Überschwemmungen in Asien je 10’000 Franken sowie für Orthopädieprojekte für Opfer von Umweltkatastrophen oder Altlasten des Kalten Krieges in Vietnam 5’000 Franken gesprochen.



























