1250. Blutspender geehrt
Walzenhausen. Seit 1994 führen der örtliche Samariterverein und der mobile Blutspendedienst des Spitals Heiden Spendeaktionen durch. Am vergangenen Mittwoch ehrten Anne Leuch und Irène Bruderer Alfred Beutler, den 1250. Spender.
Teamleiterin Labor vom mobilen Blutspendedienst Irène Bruderer lobte den Samariterverein als einen engagierten Club, der immer wieder für Neuspender und somit für Nachwuchs sorge. Begonnen hatte die Zusammenarbeit im September 1994. Damals übernahm der mobile Blutspendedienst des Spitals Heiden von der Equippe aus Bern. Es wurden gar zweimal im Jahr Spendeaktionen durchgeführt. Im ersten Jahr benützten 179 Spender die Möglichkeit, ihren Lebenssaft zu spenden. Schon ein Jahr später konnte die 250. Spenderin geehrt werden. Im Jahre 2004 folgte der tausendste Spender und das bei nunmehr nur einer Aktion im Jahr, jeweils im Februar.
26. Spende wurde ausgezeichnet
Kurz nach 17 Uhr erschien Alfred Beutler zu seiner 26. Blutspende im Mehrzweckgebäude Walzenhausen. Noch wusste er nicht, dass er ausserdem der 1250. Spender sein würde. Gross war deshalb die Überraschung, als Alfred Beutler von Samaritervereinspräsidentin Anne Leuch und von Irène Bruderer ein Präsent überreicht bekam. Neben der Blutspendeaktion trifft sich der Samariterverein monatlich, mittwochs, im Übungsraum über dem Feuerwehrdepot in Walzenhausen zu Themen wie «Sportunfälle – Knochen, Wunden, Hitze, Kälte sowie Hirn und Herz». Nach den Sommerferien stehen Grossmutters Heilmittel – Salben, Wickel und Tröpfli auf dem Programm. Natürlich trainieren die fünfzehn Mitglieder immer wieder den Ernstfall, damit sie an den vielen öffentlichen Einsätzen bei Veranstaltungen stets auf dem neusten Stand der Dinge sind.
Technische Leitung für 2010 gesucht
Seit Jahren kann der Samariterverein Walzenhausen auf die Technische Leiterin Lotti Fausch aus Flawil zählen. Im Dezember jedoch wird sie die Arbeit in Walzenhausen beenden, weshalb der Samariterverein Walzenhausen Ersatz sucht. Anne Leuch: «Wir können uns gut vorstellen, dass sich zwei oder mehrere Personen das Amt der Technischen Leitung teilen.» Die Suche nach der Technischen Leitung ist der einzige Wermutstropfen der Walzenhauser Samariter. Ansonsten klappt alles wie am Schnürchen, auch bei der Blutspendeaktion. «Wir empfangen die Spenderinnen und Spender. Zudem stellen wir auf der Bühne alles bereit, was für die Blutspende nötig ist und wir organisieren den Imbiss nach der Spende. In diesem Jahr halfen gar zwei Ehemalige bei der Aktion mit. Wir haben unter uns und mit dem mobilen Blutspendedienst eine tolle Zusammenarbeit. Es herrscht jedes Mal eine familiäre Atmosphäre. Ein Dank geht an die Bibliothek, die uns eine Ecke zur Verfügung stellt. Natürlich danke ich allen Spenderinnen und Spendern ganz herzlich für ihren Lebenssaft.»



























