12. Hondwiler Ländlertröffä
Hundwil. Am 12. Hondwiler Ländlertröffä konnten wiederum die verschiedensten Landlermusiken nach Hundwil geholt werden. Es kann mit einem traditionellen und vielseitigen Ländlermusikabend gerechnet werden.
Am Samstag 19. April öffnet die Schulanlage Mitledi um 19 Uhr ihre Türen für das zwölfte Hondwiler Ländlertröffä. Organisiert durch die Hundwiler Dorfvereine (Musikgesellschaft, Chöre und Turnvereine) konnten wiederum die verschiedensten Landlermusiken nach Hundwil geholt werden. Mit den Formationen: Ländlertrio Beggriäder-Gruäss, Handorgelduo Echo vom Lizä, Kapelle Frickbuebe, Turbo- Örgeler und der Kapelle Enzian, kann mit einem traditionellen und vielseitigen Ländlermusikabend gerechnet werden. Die Herianos mit dem appenzellischen Akrobatikteil sowie die Säntisjodler mit ihrem gesanglich breiten Repertoir, werden mit Einlagen zwischen den Musikblöcken für weitere Abwechslung sorgen.
Ab 20 Uhr werden die einzelnen Formationen innerhalb eines Konzertes vorgestellt. Danach geht es weiter mit Musik und Tanz bis in die frühen Morgenstunden. Nebst dem Festsaal werden auch in der Ländlerstube die einzelnen Formationen auftreten. Einen Abstecher in die Alpenrockbar lätd zum erholen vom Tanzen und aus der Grillhütte wird für das leibliche Wohl gesorgt.
Vorstellung der teilnehmenden Formationen
Kapelle Frickbuebe; in dieser Formation musizieren seit 1978 die Brüder Werner und Hans Frick. Da sie nebst der Handorgel auch das Schwyzerörgeli, die Gitarre und den Gesang mit einbeziehen, ergibt dies ein abwechslungsreiches Klangbild. An der Bassgeige spielt seit 1994 Marcel Frick mit, der Sohn von Werner. Zusätzlich wird am Ländlertröffä die Formation noch begleitet von Anina Frick, der Tochter von Hans. Die Frickbuebe pflegen mit Vorliebe ihren eigenen lüpfigen und urchigen Stil, wobei sie eine beachtliche Anzahl Eigenkompositionen aufweisen können. Im Repertoir findet man auch die Innerschweizer, Berneroberländer- und Appenzeller-Musik.
Handorgelduo Echo vom Lizä. 1995 gründeten die drei Musikanten Peter Käslin (Handorgel), Richi Barmettler 8handorgel) und Hans Murer (Bassgeige) das Handorgelduo Echo vom Lizä. Mit ihrer Musik pflegen sie den urchigen Illgauer- und Innerschweizer Stil. Am liebsten spielen sie an Tanzanlässen, Älplerchilbenen, Jodlerabenden und urchigen Festen auf, an welchen jeweils getanzt, «bödelet» und mitgesungen wird.
Die Kapelle Enzian besteht seit 1996.Die vier jungen Appenzeller pflegen die traditionelle Appenzellermusik sowie Stimmungsmusik. Da einige Musikanten zwei Instrumente spielen können, kann die Formation als Kapelle mit Hackbrett oder als Handorgelduett auftreten. Die Kapelle Enzian legt grossen Wert auf sauber gespielte Musik, teilweise mit Gesang und sie erfreuen sich «wenn nebis lauft». «Echli Ramba zamba….»Besetzung; Marcel Brülisauer (Handorgel), Markus Inauen (Hackbrett und Klavier), Markus Signer (Klavier und Handorgel) und Fabian Fässler (Bassgeige)
Ländlertrio Beggriäder-Gruäss; am Bass spielt Yvo Näpflin genannt Pimper, an der Handorgel und Miniörgeli spielt Armin Murer genannt Meygu und an der Handorgel Markus Käslin genannt Taler.
Turbo-Örgeler; gemäss ihrem Motto von der ersten CD «so wis üs gfallt» werden wir rassige und gefällige Ländlermusik zu hören bekommen. In der Besetzung spielen mit; Sergio Theiler, Rolf Baumann, Roger Dubach.
Säntis-Jodler; dieser Name steht für Jodelduett mit Handorgelbegleitung, Jodelterzett, Appenzeller Naturjodel sowie a-cappella Interpretationen. Seit 1996 treten Edi Tanner und Ueli Koller als Duett bei den Unterhaltungsabenden des Jodlerclub Teufen auf. Seit 2002 unter dem Namen Säntis-Jodler mit Ivo Streule als Handorgelbegleitung beim Duett und als Sänger beim Terzett.
Herianos; Seit 1928 unter diesem Namen bestehend wird mit der fünften Generation ihre Akrobatik nach Appenzeller Art zum Besten geben.
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