100'000 Franken aber kein Benzin
SG. Sonntag, 24. Januar 2016. Am Freitagmittag, 22. Januar 2016, hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen auf dem Pannenstreifen einer Autobahn ein parkiertes Auto festgestellt. Im unverschlossenen Fahrzeug wurden 100‘000 Franken gefunden. Ein 31-jähriger Mann konnte einige hundert Meter weiter entfernt angehalten werden. Er war auf dem Pannenstreifen unterwegs um Benzin zu holen.
Was als Routine begann, endete einmal mehr mit der Erkenntnis; es gibt nichts, was es nicht gut! Das Auto mit ausserkantonalen Kontrollschildern fiel einer Patrouille der St.Galler Kantonspolizei auf. Es war auf dem Pannenstreifen abgestellt. Personen waren keine anwesend.
Routinemässig wurde kontrolliert, ob der Wagen verschlossen ist. Dies war nicht der Fall. Auf der Fussmatte des Beifahrersitzes lag ein geöffnetes Couvert. Darin fanden die Polizisten Bündel mit 100 und 200 Franken Noten. Es wurde eine zweite Patrouille angefordert.
Diese stellte bei der Hinfahrt fest, dass ein Mann einige hundert Meter vom Auto entfernt, auf dem Pannenstreifen lief. Sie kontrollierten den 31-Jährigen. Er gab an, dass ihm das Fahrzeug gehöre und er nun unterwegs sein, um Benzin zu holen.
Die weiteren Abklärungen der Kantonspolizei St.Gallen ergaben, dass die Aussagen des Mannes der Wahrheit entsprachen. Dieser konnte ein Erbe in der Höhe von 70 bis 90 Millionen Franken antreten. In einem Treuhandbüro wurde ihm der Barbetrag von 100‘000 Franken ausbezahlt.
Beruhigend fürs Wochenende und kein Grund für das Schliessen der Autotür…



























