10’000 Franken Belohnung ausgesetzt
Zürich. Im Zusammenhang mit dem ungeklärten Tötungsdelikt an einer 28-jährigen Tankstellen-Angestellten in Zürich-Seebach setzt die Kantonspolizei Zürich eine Belohnung.
Trotz intensiven Ermittlungen konnte die Tat bislang nicht geklärt werden. Auf den durch die Medien publizierten Zeugenaufruf gingen bei der Kantonspolizei Zürich diverse Hinweise ein, die zurzeit überprüft werden. Die Hintergründe des Verbrechens sind nach wie vor nicht bekannt. Obwohl nach den bisherigen Abklärungen nichts gestohlen wurde, kann ein Raubversuch nicht ausgeschlossen werden. Gemäss den Untersuchungen des Institutes für Rechtsmedizin wies das Opfer diverse Stichverletzungen auf, die zum Tod der Frau geführt haben. Die mutmassliche Tatwaffe, ein Küchenmesser, wurde in der Umgebung des Bahnhofs Zürich-Seebach durch einen Diensthund der Kantonspolizei Zürich gefunden.
Die Flucht der Täterschaft wurde durch die Aussenkamera der Tankstellen-Videoüberwachungsanlage gefilmt. Gemäss diesen Aufnahmen war die Person 170 bis 180 Zentimeter gross, dunkel gekleidet, trug helle Schuhe und eine dunkle Kopfbedeckung sowie eine helle Gesichts- oder Halsbedeckung.
Die Kantonspolizei Zürich bittet die Bevölkerung um Hinweise zu folgenden Fragen:
Wer hat die beschriebene Täterschaft in der Nacht auf den 21. August 2008 um Mitternacht im Bereich der Tankstelle an der Schaffhauserstrasse oder auf der Flucht, die auf der Felsenrainweg Richtung Bahnhof Seebach führte, beobachtet?
Wurde die Person auf dem Bahnhofareal, in einem Zug oder anderswo gesehen?
Wer kann darüber hinaus Angaben zur Tat oder zur Täterschaft machen?
Für Hinweise, die zur Ermittlung der gesuchten Täterschaft führen, hat die Kantonspolizei Zürich eine Belohnung von bis zu 10’000 Franken ausgesetzt.
Hinweise sind erbeten an die Kantonspolizei Zürich, Telefon 044 247 22 11.
Ältere Artikel zu diesem Thema:
«Tötungsdelikt im Kreis 11» vom 21. August 2008
«Kapo übernimmt Ermittlungen» vom 21. August 2008



























