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1. August im Kanton Zürich war laut aber ungefährlich

Zürich/ZH. Im Kanton Zürich ist in der Erstaugustnacht laut und ausgiebig gefeiert worden. Grössere Probleme gab es dabei jedoch nicht.

Zusammenfassend verlief der 1. August und die Nacht auf den 2. August aus Sicht der Kantonspolizei Zürich problemlos und friedlich. Trotzdem gab es für die Polizisten einiges zu tun.

Der Lärm des Feuerwerks und die öffentlichen oder privaten Feste waren für die Bevölkerung offensichtlich kein Problem. Vor Mitternacht kam lediglich eine Lärmklage wegen Feuerwerks. Nach Mitternacht häuften sich die Lärmklagen, dann vor allem wegen der Feste, die noch im Gang waren. Zwischen Mitternacht und vier Uhr musste die Polizei rund 20 Mal wegen Anrufen von belästigten Anwohnern ausrücken. In den meisten Fällen handelte es sich um private Partys, welche noch im Gang waren. Die Leute waren jedoch einsichtig und verhielten sich nach dem Gespräch mit den Polizisten ruhig. Lediglich zwei Bussen wegen Missachtung der Nachtruhe mussten ausgestellt werden.

In einem Fall in Dübendorf rief ein Bürger die Polizei, weil er der Meinung war, dass aufgrund des grossen Lärms Feuerwerk der Kategorie 4 illegal gezündet wurde, welches seit dem 1. Januar 2014 nur mit einem entsprechenden Ausweis erworben und abgelassen werden darf. Die Kontrolle ergab jedoch, dass es sich um frei verfügbares Feuerwerk handelte, welches nicht in die Kategorie 4 fällt.

Trotz des vielen Feuerwerks, welches in der Nacht gezündet wurde, kam es nur in den wenigsten Fällen zu polizeilichen Interventionen. Achtmal wurde die Polizei gerufen, weil Jugendliche oder Kinder das Feuerwerk unsachgemäss zündeten oder damit Unfug betrieben. In einem Fall in Wetzikon wurde ein Böller in ein offenes Fenster eines Badezimmers geworfen, wobei ein kleiner Sachschaden entstand.

Zu kleineren Bränden kam es in fünf Fällen, welche bei der Kantonspolizei Zürich gemeldet wurden. Zwei kleine Brände, an einem ToiToi-WC in Bonstetten und an einer Werbeeinrichtung vor einem Geschäft in Uster, waren auf das fahrlässige Abfeuern von Feuerwerk zurück zu führen. Dreimal steckten die Leute vorsätzlich Gegenstände in Brand. So in Wädenswil, wo betrunkene Jugendliche einen Feuerwerkskörper in eine Abbruchliegenschaft warfen, wodurch ein Feuer entstand. Oder in Elgg, wo Unbekannte Teile von Holzfestbänken in Brand steckten. In Kilchberg wurden auf der Strasse Zeitungsbeigen angezündet.

ZürichZürich / 02.08.2014 - 10:36:26