Meilen Di. 3. Dezember 2019 - 11:43 Uhr / kapo ZH/PN

Schalterperson verhindert Betrug – «falsche Polizisten» ausgetrickst

Die Betrüger geben sich als Polizisten aus. Zudem sprechen sie am Telefon stets hochdeutsch. (Symbolbild)
Die Betrüger geben sich als Polizisten aus. Zudem sprechen sie am Telefon stets hochdeutsch. (Symbolbild)

polizeinews.ch Meilen, Zürich (ZH), Zürich

Meilen/ZH Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstag, dem 28.11.2019 im Bezirk Meilen dank dem vorbildlichen Vorgehen einer Schalterperson und sofortiger Intervention den Betrug von falschen Polizisten verhindern können. - kapo ZH/PN

Kurz vor Mittag erhielt die Kantonspolizei Kenntnis, dass eine Seniorin mutmasslich für Telefonbetrüger eine grössere Menge Bargeld bezogen habe.

Die bald 90-jährige Seniorin konnte nach umgehend eingeleiteten polizeilichen Ermittlungen in einem Taxi lokalisiert und kurz vor der geplanten Geldübergabe kontaktiert werden. Schliesslich kehrte die Frau mit dem Geld - mehreren zehntausend Franken - nach Hause zurück. Sie war eines von zahlreichen potentiellen Opfern, welche diese Woche von unbekannten Betrügern tele- fonisch kontaktiert worden war.

Um sich vor Telefonbetrügern zu schützen, rät die Kan- tonspolizei Zürich Folgendes:

- Überprüfen Sie, ob es sich um ein echte Polizisten handelt, indem Sie selber die Verbindung trennen und sich bei der Polizei (in Ihrer Nähe oder unter der Nummer 117) über die geltend gemachten Vorkommnerkundigen.

- Seien Sie misstrauisch, wenn ein Hoch- oder in neuster Zeit auch Schweizerdeutsch sprechender Polizist oder Polizistin Sie dazu bringen will, grössere Geldsummen abzuheben, zu zahlen, jemandem zu übergeben oder irgendwo zu deponieren. Ziehen Sie in solchen Fällen zwingend eine Vertrauensperson bei. Keine Polizeiaktion ist derart dringlich oder geheim, dass sie ausschliesslich am Telefon erledigt werden kann.

- Die Polizei verlangt NIE grössere Bargeldsummen; erst recht nicht telefonisch und schon gar nicht für «verdeckte Ermittlungen».

- Polizisten im Kanton Zürich sprechen Schweizerdeutsch – NICHT Hochdeutsch!

- Geben Sie am Telefon niemals persönliche Daten sowie Passwörter bekannt und machen Sie keinerlei Angaben zu Ihren finanziellen Verhältnissen.

- Nehmen Sie Warnhinweise von Bank- oder Postangestell- ten ernst und erlauben Sie diesen bei geringsten Zweifeln, die Polizei zu verständigen.

- Melden Sie verdächtige Anrufe oder geplante persönliche Kontaktaufnahmen umgehend der Polizei auf der Notrufnummer 117.


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1 KOMMENTARE

Das letzte... hört ihr... DAS ist das letzte, was es an Verbrechen gibt. Jeder von uns hat Eltern fortgeschrittenen Alters, die es zu schützen und ehren gibt. Schande auf solche Looser. Schande!
Roeschu sagte am 5. Dez 2019 06:54:49 #
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