Zürich (ZH) Do. 4. April 2019 - 15:06 Uhr / Stapo ZH/PN

Polizei verhindert Randale nach Fussballspiel, elf Personen verhaftet

Die Stadtpolizei Zürich verhaftete elf meist sehr junge Personen. 
(Symbolbild)
Die Stadtpolizei Zürich verhaftete elf meist sehr junge Personen. (Symbolbild)

polizeinews.ch Zürich (ZH), Zürich

Zürich/ZH Am Mittwochabend, dem 03.04.2019 wurden Einsatzkräfte der Stadtpolizei vor und nach dem Fussballspiel FC Zürich – FC Basel mit Steinen angegriffen. Die Polizei setzte Reizstoff ein und nahm elf Personen fest. - Stapo ZH/PN

Nach der Ankunft des Extrazuges um ca. 19:00 Uhr im Bahnhof Altstetten marschierten die Gästefans aus Basel zum Stadion Letzigrund. Durch Teilnehmende dieses Marsches wurden Einsatzkräfte der Polizei vereinzelt mit Steinen beworfen. Verletzt wurde niemand, ein Fahrzeug wurde aber beschädigt.

Während des Spiels wurden im Stadion in beiden Fanlagern zahlreiche pyrotechnische Gegenstände gezündet. Nach dem Spiel verhinderte die Stadtpolizei ein Aufeinandertref-fen rivalisierender Fans am Bahnhof Altstetten.

Als einheimische Fans die Wegfahrt des ausfahrenden Zuges verhindern wollten, setzte die Polizei Reizstoff ein. In der Folge wurde eine zivile Patrouille der Stadtpolizei Zürich durch eine Gruppe mit Steinen beworfen. Dabei wurde ein zweites Fahrzeug beschädigt. Im Zuge der sofort eingelei-teten Nahbereichsfahndung wurden sieben mutmasslich an den Steinwürfen beteiligte Personen im Alter von 16-18 Jahren angehalten und verhaftet.

Beim Bahnhof Hardbrücke kam es wenig später zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, die teilweise Fankleidung des FCZ trugen. Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt und meldeten sich bei der Polizei.

Kurz vor Mitternacht, nach Eintreffen des Zuges mit GC-Fans aus St. Gallen, verhinderte die Stadtpolizei ein Aufeinandertreffen von anderen sich rivalisierenden Fangruppierungen beim Hauptbahnhof Zürich. In diesem Zusammenhang nahm die Polizei vier Personen im Alter von 15-19 Jahren für weitere Abklärungen fest. Nach der Klärung ihrer Identität wurden sie wieder aus der Polizeihaft entlassen.
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