ORT Zürich
Winterthur Fr. 3. August 2018 - 16:43 Uhr / Stapo Winterthur/PN

Grosse Buche notfallmässig gefällt

Schade um den prächtigen Baum. Er war ein Sicherheitsrisiko und musste notgefällt werden. (Bild: Stapo Winterthur)
Schade um den prächtigen Baum. Er war ein Sicherheitsrisiko und musste notgefällt werden. (Bild: Stapo Winterthur)
Google Maps: Winterthur, Zürich (ZH), Zürich

polizeinews.ch Winterthur, Zürich (ZH), Zürich

Winterthur/ZH Am Donnerstagabend, dem 2. August 2018 drohte eine rund 80-jährige Buche beim Sidi-Areal auf die Fahrleitung zu stürzen. Der Baum musste umgehend gefällt werden – aus Sicherheitsgründen. - Stapo Winterthur/PN

Die Stadtpolizei Winterthur und Schutz & Intervention Winterthur wurden am Donnerstag, 2. August 2018, um 20:43 Uhr alarmiert, dass eine rund 20 Meter hohe Buche an der St. Gallerstrasse direkt neben der Bushaltestelle Pflanzschulstrasse umzukippen drohe. Die Angehörigen der Feuerwehr von Schutz & Intervention Winterthur kümmerten sich um die Absperrung und Beleuchtung des Schadenplatzes.

Für die Gefahrenbeurteilung wurden Experten von Stadtgrün Winterthur beigezogen. Deren Einschätzung ergab eindeutig, dass die Buche aus Sicherheitsgründen sofort gefällt werden müsse. Der sich auf Privatgrund befindliche Baum litt an Fäulnis und war bereits zu einem früheren Zeitpunkt mit Drahtseilen gesichert worden.

Zur Verhinderung von Kollateralschäden und für den gezielten Rückbau des Baumes wurde eine Spezialfirma aufgeboten. Damit der Zugang zum Baum und seinen weit verzweigten Ästen sichergestellt werden konnte, unterbrach Stadtbus Winterthur die Stromzufuhr und verschob streckenweise die Oberleitungen.

Im Zusammenhang mit der Rodung musste die St. Gallerstrasse bis um 3 Uhr im Teilstück General-Guisan-Strasse bis Pflanzschulstrasse komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die Römerstrasse geführt. Für die Strassensperrung und die Verkehrsregelung wurde die Verkehrsgruppe von Schutz & Intervention Winterthur eingesetzt.

Die Rodungs- und Aufräumarbeiten dauerten bis 4 Uhr morgens. Die Anwohnerschaft wird um Entschuldigung für die entstandenen Lärmemissionen gebeten.
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