Bauma Mi. 12. Februar 2020 - 15:36 Uhr / Kapo ZH/PN

Flammendes Inferno: Ganzer Weiler in Schutt und Asche

Vom Sturm angefacht, zerstörten die Flammen den kompletten Weiler. (Bild: Kapo ZH)
Vom Sturm angefacht, zerstörten die Flammen den kompletten Weiler. (Bild: Kapo ZH)
Ein Bild des Jammers: die Ruinen des abgebrannten Weilers. (Bild: Kapo ZH)
Ein Bild des Jammers: die Ruinen des abgebrannten Weilers. (Bild: Kapo ZH)
Die Luftaufnahme macht das Ausmass der Katastrophe deutlich. (Bild: Kapo ZH)
Die Luftaufnahme macht das Ausmass der Katastrophe deutlich. (Bild: Kapo ZH)

polizeinews.ch Bauma, Pfäffikon, Zürich (ZH), Zürich

Bauma/ZH Bei einem Grossbrand am Montagmorgen haben die Flammen den Weiler «Unterer Wolfsberg» komplett zerstört. Personen sind keine verletzt worden, einige Tiere verloren aber ihr Leben. - Kapo ZH/PN

Am 10.02.2020 gegen 07:30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz&Rettung Zürich die Meldung ein, wonach ein Bauernhof brenne. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Scheune im Vollbrand.

Durch die aufkommenden Sturmböen wurde das Feuer stark angefacht und griff rasch um sich. Innert kurzer Zeit standen – bis auf einen kleinen Stall – sämtliche Gebäude des Weilers «Unterer Wolfsberg» in Brand.

Die Feuerwehr musste über mehrere Kilometer reichende Wasserleitungen legen, um den Grossbrand zu bekämpfen. Aufgrund des starken Windes konnte das Niederbrennen des Weilers nicht verhindert werden. Durch Funkenflug entzündeten sich im nahegelegenen Wald weitere Brand- herde, welche durch die Feuerwehren gelöscht werden mussten.

Die Bewohner konnten alle rechtzeitig evakuiert werden. Drei Personen zeigten Anzeichen auf eine Rauchgas- vergiftung. Sie wurden vor Ort medizinisch betreut und konnten anschliessend ohne Beeinträchtigung entlassen werden.

Dank dem sofortigen Eingreifen der zuerst an Ort angekommenen Retter von Feuerwehr, Polizei und von Anwohnern konnte der Grossteil des Viehs gerettet werden. Zwei Kälber erlitten Brandverletzungen, die Tiere wurden zur Behandlung ins Tierspital gefahren. Ein Schaf, zwei Ziegen sowie ungefähr zehn Gänse und Truthühner überlebten den Brand nicht.

Die Brandursache ist derzeit nicht bekannt. Sie wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Zürich, in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft, abgeklärt.

Neben der Kantonspolizei Zürich standen die Feuerwehren von Fischenthal, Bauma-Sternenberg, Bäretswil, Turben- thal-Wila-Wildberg und die Stützpunktfeuerwehr Hinwill, Schutz&Rettung mit mehreren Sanitätsfahrzeugen und dem Grossraumrettungswagen, ein Rettungshelikopter der Rega, die Grosstierambulanz, Vertreter der Gemeinde- behörden, der zuständige Staatsanwalt, ein Funktionär der GVZ, ein Careteam, sowie technisches Personal von Swisscom und EKZ im Einsatz.
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