Winterthur Di. 5. November 2019 - 13:19 Uhr / Kapo ZH/PN

Erfolgreiche Aktion: Reihenweise Abgabe von Schuss- und Stichwaffen

Auch zwei Kalaschnikows waren unter den abgegebenen Waffen. (Symbolbild)
Auch zwei Kalaschnikows waren unter den abgegebenen Waffen. (Symbolbild)

polizeinews.ch Winterthur, Winterthur, Zürich (ZH), Zürich

Winterthur/ZH Die Aktion zur freiwilligen Abgabe von Waffen war offenbar erfolgreich. Von der Armbrust bis zum Sturmgewehr: Die im Kanton wohnenden Zürcher trennten sich reihenweise von ihren Schiesseisen. - Kapo ZH/PN

Die Kantonspolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit dem Amt für Militär und Zivilschutz (AMZ) und dem Forensi- schen Institut Zürich FOR am Samstag, 02.11.2019 im Verkehrspolizeistützpunkt Winterthur einen Aktionstag für die freiwillige Abgabe von nicht mehr erwünschten Waffen durchgeführt.

Es wurden 264 Schusswaffen, 90 Hieb- und Stichwaffen und rund 135 Kilogramm Munition abgegeben. Die Gegenstände werden vernichtet.

Zwischen 08:00 und 12:00 Uhr standen Mitarbeiter der Polizei, des Amts für Militär und Zivilschutz AMZ sowie des Forensischen Instituts Zürich FOR bereit, um die Bürger zu empfangen, die Waffen abgeben wollten. Während vier Stunden kamen ununterbrochen Leute nach Winterthur, um ihre nicht mehr benötigten Waffen abzugeben.

Sie mussten eine Verzichtserklärung unterschreiben und bekamen eine Quittung für die Abgabe. Anschliessend konnten sie sich bei einem Kaffee mit Präventionsmitar- beitern unterhalten und sich zu verschiedenen Sicherheitsthemen beraten lassen. Auch von dieser Möglichkeit wurde rege Gebrauch gemacht.

Im Detail wurden folgende Gegenstände abgegeben:

- 100 Karabiner und Langgewehre
- 45 Sturmgewehre 57
- 02 Sturmgewehre 90
- 27 Armeepistolen und –Revolver
- 01 privates Sturmgewehr 90
- 25 private Pistolen
- 09 private Revolver
- 02 Pump-Action
- 02 Kalaschnikow
- 17 Jagd- und Sportgewehre
- 07 Luftgewehre
- 06 Kaninchentöter
- 01 Armbrust
- 90 Hieb- und Stichwaffen
- 15 Sprengkapseln
- rund 135 kg Munition
- sowie 900 Gramm Schwarzpulver und 15 Feuerwerkskörper

Ziel der Aktion war es, möglichst viele unerwünschte Waffen und Munition aus dem Verkehr zu ziehen. Jede Waffe, die nicht mehr im Umlauf ist, kann nicht mehr gefährlich sein. Die Kantonspolizei Zürich dankt der Bevölkerung auch im Namen des AMZ und des Forensischen Institutes Zürich für ihren Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit.

Gut zu wissen: Während des Jahres können Waffen jederzeit auf einem beliebigen Polizeiposten abgegeben werden.

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