Zürich (ZH) Mo. 17. Februar 2020 - 11:30 Uhr / Schutz & Rettung ZH/PN

Dachstockbrand erfordert Grosseinsatz von Feuerwehr und Sanität

Für das Löschen und Evakuieren stand ein Grossaufgebot im Einsatz. (Bild: Schutz & Rettung ZH)
Für das Löschen und Evakuieren stand ein Grossaufgebot im Einsatz. (Bild: Schutz & Rettung ZH)

polizeinews.ch Zürich (ZH), Zürich

Zürich/ZH In der Nacht auf Freitag sind die Feuerwehr und der Rettungsdienst an einen Dachstockbrand in einem Mehrfamilienhaus im Kreis 4 ausgerückt. - Schutz & Rettung ZH/PN

Am 14.02.2020 kurz vor 00:30 Uhr wurde Schutz & Rettung wegen eines Dachstockbrandes im Kreis 4 alarmiert. Als die Berufsfeuerwehrleute wenige Minuten später vor Ort eintrafen, sahen sie bereits Flammen aus dem Dachstock des betroffenen Mehrfamilienhauses schlagen, worauf umgehend weitere Rettungskräfte der Berufs- und Milizfeuerwehr aufgeboten wurden.

Damit sich die Einsatzleitung rasch einen Überblick über das Brandausmass aus der Luft verschaffen konnte, wurde ausserdem eine Drohne zum Einsatzort gebracht, die Schutz & Rettung Zürich vor einigen Wochen in Betrieb genommen hat.

Die Bewohnerinnen und Bewohner der obersten zwei Stockwerke hatten das Gebäude vor dem Eintreffen der Rettungskräfte bereits selbständig über das rauchfreie Treppenhaus verlassen. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Sanität evakuierten vorsorglich die restlichen Stockwerke der Liegenschaft wie auch ein angrenzendes Gebäude.

Um die 32 Anwohnerinnen und Anwohner vor der Kälte und dem Regen zu schützen, hat man sie im Grossraumret- tungswagen der Sanität untergebracht. Der Rettungsdienst hat noch vor Ort mehrere Personen medizinisch untersucht, musste jedoch niemanden hospitalisieren.

Dank der umgehenden Intervention der Feuerwehr konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Mit Kettensägen und weiteren schweren Gerätschaften schnitten sie das Dach an mehreren Stellen auf, um an den Brandherd zu gelangen und so ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude zu verhindern.

Damit die Feuerwehrleute auf dem Dach gefahrenlos arbeiten konnten, wurden sie von Höhenrettern der Berufsfeuerwehr gesichert. Die letzten Einsatzmittel wurden nach rund vier Stunden abgezogen und der Einsatz abgeschlossen.

Die meisten Bewohnerinnen und Bewohner konnten nach kurzer Zeit wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die zwei obersten Wohnungen bleiben vorläufig gesperrt.

Warum der Brand im Dachstock ausgebrochen ist, wird nun vom Brandermittlungsdienst der Polizei abgeklärt. Im Einsatz standen die Berufsfeuerwehr mit drei Tanklösch- fahrzeugen, zwei Autodrehleitern und mehreren Kleinfahrzeugen, die Milizfeuerwehr mit einem Tanklöschfahrzeug und einer Autodrehleiter.

Zur Wachverstärkung kamen der Rettungsdienst von Schutz & Rettung Zürich dazu mit zwei Rettungswagen, dem Grossraumrettungswagen und einem Notarzt, das Drohnenpikett von Schutz & Rettung Zürich sowie die Stadtpolizei Zürich.


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