Uster Mo. 28. Oktober 2019 - 15:58 Uhr / Kapo ZH/PN

Brand in Mehrfamilienhaus fordert Todesopfer

Der Brand forderte ein Todesopfer und eine Verletzte.  (Symbolbild)
Der Brand forderte ein Todesopfer und eine Verletzte. (Symbolbild)

polizeinews.ch Uster, Zürich (ZH), Zürich

Uster/ZH Am frühen Samstagabend, dem 26.10.2019 ist beim Brand eines Mehrfamilienhauses eine Person ums Leben gekommen. - Kapo ZH/PN

Kurz nach 17:30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich die Meldung ein, wonach an der Haberweidstrasse ein Wohnhaus brennen würde. Die sofort ausgerückten Feuerwehren von Uster und Volketswil brachten das Feuer rasch unter Kontrolle und konnten ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarten Häuser verhindern.

Bei der Durchsuchung der Wohnungen des betroffenen Hauses wurde durch die Einsatzkräfte eine tote Person aufgefunden. Eine Frau wurde wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung untersucht, konnte jedoch noch vor Ort wieder aus der medizinischen Betreuung entlassen werden.

Bis zum Abschluss der ersten Löscharbeiten wurden insgesamt vier Wohnhäuser evakuiert. Die Bewohner der drei Nachbarhäuser konnten alle im Laufe der Nacht wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Das Haus, in welchem der Brand ausgebrochen war, ist vorläufig nicht bewohnbar. Die Mieter der betroffenen elf Wohnungen fanden bei Verwandten oder Bekannten Unterschlupf.

Die Höhe des Sachschadens kann zurzeit nicht beziffert werden, sie dürfte jedoch mehrere hunderttausend Franken betragen. Die Brandursache ist Gegenstand weiterer Ermittlungen, welche durch Spezialisten des Brandermitt- lungsdienstes der Kantonspolizei Zürich, in Zusammen- arbeit mit der Staatsanwaltschaft See/Oberland, aufgenommen wurden.

Wegen des Brandes musste die Haberweidstrasse sowohl für den privaten, wie auch für den öffentlichen Verkehr bis in die frühen Morgenstunden gesperrt werden.

Neben der Kantonspolizei Zürich standen die Feuerwehren von Uster und Volketswil, die Stadtpolizeien Illnau-Effre- tikon und Uster, die Kommunalpolizei Volketswil, ein Notarzt des Spitals Lachen, je ein Rettungswagen von Regio 144 und des Spitals Bülach, der zuständige Staatsanwalt, das Forensische Institut Zürich, das Institut für Rechtsmedizin, der zuständige Statthalter, ein Seelsorger, ein Statiker sowie Vertreter der Gemeinde Uster im Einsatz.
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