Zürich (ZH) Mo. 6. April 2020 - 14:26 Uhr / Stadtpolizei Zürich/PN

200 Einsätze im Zusammenhang mit dem Corona-Virus


polizeinews.ch Zürich (ZH), Zürich

Von Freitagmittag bis Sonntagabend, 3.- 5. April 2020, verzeichnete die Stadtpolizei Zürich rund 200 Einsätze im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Der grösste Teil der Zürcher Bevölkerung hielt sich jedoch an die Vorgaben des Bundesrates. Trotzdem mussten rund 50 uneinsichtige Personen weggewiesen und gebüsst werden. - Stadtpolizei Zürich/PN

Im Zusammenhang mit dem Corona-Virus verzeichnete die Stadtpolizei Zürich rund 200 Einsätze. Meistens handelte es sich um Meldungen über zu grosse Gruppen oder zu kleine Abstände. In vielen Fällen wurden die Situationen nicht wie gemeldet angetroffen. Bei den Kontrollen wurden keine Gruppierungen mehr festgestellt oder die Abstände wurden eingehalten.

Bereits am Freitagabend verzeigte die Stadtpolizei rund ein Dutzend Personen, weil sie bei einer Kundgebung vor dem Türkischen Konsulat gegen das Versammlungsverbot verstiessen und auch die vom Bund festgelegten Mindestabstände von zwei Metern nicht einhielten.

Zu grösseren Menschenansammlungen kam es vor allem auf der Allmend, an der Limmat rund um das Gemeinschaftszentrum Wipkingen, auf der Josefswiese und im MFO-Park in Zürich-Oerlikon. An diesen Örtlichkeiten setzte die Polizei auch erfolgreich Fahrzeuge mit Lautsprecherdurchsagen ein. Bei den Durchsagen wurde auf Dialog und Selbstregulierung gesetzt. Bussen wurden nur ausgesprochen, wenn sich die Leute nicht an die Anweisungen der Polizei hielten oder an die Örtlichkeit zurückkehrten.

Am späten Samstagabend kam es im Bereich der Waid zu einem Autohotspot, den die Stadtpolizei auflösen musste. Diverse Personen trafen sich dort, um ihre Autos zu präsentieren. Dabei standen die Fahrzeuglenkenden in Gruppen zusammen und hielten die erforderlichen Abstände nicht ein. Am Sonntagnachmittag verzeigte die Stadtpolizei ein halbes Dutzend Kundgebungsteilnehmende am Bürkliplatz. Sie verstiessen gegen das Versammlungsverbot und hielten die vom Bund festgelegten Mindestabstände nicht ein. Einige von ihnen weigerten sich zu Beginn, sich auszuweisen.

In den Ausgehzonen in den Kreisen 4 und 5 kam es zu keinen nennenswerten Polizeieinsätzen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus.

Erfreulicherweise mussten keine zusätzlichen Örtlichkeiten abgesperrt werden.
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