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Baar ZG Mo. 6. November 2017 - 16:41 Uhr / Zuger Polizei/PN

Razzia in einem Vereinslokal

Bei einer Kontrolle in einem Vereinslokal in Baar stellten die Zuger Strafverfolgungsbehörden mehrere Widerhandlungen fest. Eine Frau wurde festgenommen. (Symbolbild)
Bei einer Kontrolle in einem Vereinslokal in Baar stellten die Zuger Strafverfolgungsbehörden mehrere Widerhandlungen fest. Eine Frau wurde festgenommen. (Symbolbild)
Google Maps: Baar ZG, Zug (ZG), Zentralschweiz

polizeinews.ch Baar ZG, Zug (ZG), Zentralschweiz

Baar/ZG. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Migration und dem Amt für Wirtschaft und Arbeit führten die Zuger Strafverfolgungsbehörden am Samstag (4. November 2017) in einem Vereinslokal in Baar eine Razzia durch. Die Einsatzkräfte verhafteten eine Schwarzarbeiterin und stellten Bargeld, Wettcomputer und Spielterminals sicher. - Zuger Polizei/PN

Der Betreiber des Lokals, ein 58-jähriger Mann aus Bosnien-Herzegowina, steht im Verdacht, während Monaten illegale Glücksspiele und verbotene Sportwetten angeboten zu haben. In den Räumlichkeiten wurden Wettcomputer, Spielterminals sowie mehrere Tausend Franken Bargeld sichergestellt.

Auch wurde eine 46-jährige Frau aus Bosnien-Herzegowina festgenommen. Sie arbeitete illegal als Kellnerin und verfügte über keine Arbeitserlaubnis. Die Schwarzarbeiterin wurde durch den Schnellrichter der Staatsanwaltschaft rechtskräftig zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt. Durch das Amt für Migration wurde sie aufgrund ihrer Drittstaatengehörigkeit des Landes verwiesen sowie mit einem zweijährigen Einreiseverbot für die Schweiz und das Gebiet der Schengener Staaten belegt. Die Frau muss die Schweiz bis zum Donnerstag (9. November 2017) verlassen.

Der Lokalbetreiber muss sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug und vor der Eidgenössischen Spielbankenkommission verantworten. Ihm werden Verstösse gegen das Bundesgesetz betreffend die Lotterien und die gewerbsmässigen Wetten, gegen das Spielbankengesetz sowie gegen das Ausländergesetz vorgeworfen.

Zudem muss sich einer der anwesenden Gäste wegen Verstoss gegen das Waffengesetz verantworten. Bei ihm wurde ein verbotenes Elektroschockgerät, ein sogenannter TASER, sichergestellt.
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