Schaffhausen (SH) Do. 16. Mai 2019 - 11:24 Uhr / SHPol/PN

Schwere Jungs: 17 von 28 kontrollierten Chauffeuren angezeigt

Gemütlich, aber nicht der Fahrsicherheit dienend: Deko in einem der kontrollierten Brummis. (Bild: SHPol)
Gemütlich, aber nicht der Fahrsicherheit dienend: Deko in einem der kontrollierten Brummis. (Bild: SHPol)

polizeinews.ch Schaffhausen (SH), Ostschweiz

Schaffhausen/SH Insgesamt 28 schwere Motorfahrzeuge, Reisecars und Lieferwagen wurden am Freitag und am Samstag kontrolliert. Dabei wurden 19 Fahrzeuge beanstandet und insgesamt 36 Verstösse verzeichnet. - SHPol/PN

Der Kontrolle am 10. und 11.05.2019 wurden 28 schwere Motorfahrzeuge am Zollamt Thayngen und am Rheinfall unterzogen. Am Samstag geschah dies zusammen mit dem mobilen Einsatzteam der Eidgenössischen Zollverwaltung. Dabei wurden insgesamt 36 Verstösse inklusive Ordnungsbussen verzeichnet. 17 Chauffeure wurden aufgrund dessen zur Anzeige gebracht, zwei erhielten lediglich eine Ordnungsbusse.

Unter anderem wurden folgende Verstösse verzeigt: Bei den Chauffeuren trugen drei die erforderliche Sehhilfe nicht, einer fuhr ohne die nötige Fahrerqualifikation, vier mussten wegen Missachtung der Arbeits- / und Ruhezeitvorschriften (ARV1) zur Anzeige gebracht werden und einer wegen einer Sichtbehinderung durch sichthemmende Gegen-stände.

Bei den Fahrzeugen wurden zehn Gewichtsüberschrei-tungen (Gesamtgewicht, Achslast, Anhängelast), elf Überschreitungen der Massbestimmungen (Länge, Breite, Höhe) und eine mangelhafte Ladungssicherung geahndet.
Ordnungsbussen wurden für eine fehlende Autobahn-vignette, eine abgelaufene Apotheke, einen nicht geprüften Feuerlöscher und einen nicht geänderten Führerausweis ausgestellt.

Bei einem Chauffeur eines italienischen Reisecars wurde eine verbotene Kabotage nachgewiesen. Hierbei handelt es sich um verbotene Inlandtransporte mit ausländischen Fahrzeugen. Nach Abhandlung durch die Polizei, wurde der Fall an die Eidgenössische Zollverwaltung weitergegeben.

Da es sich fast ausschliesslich um ausländische Chauffeure handelte, mussten sie jeweils eine Sicher-heitsleistung in der Höhe der zu erwartenden Strafe hinterlegen.
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