Rüte Mi. 15. Januar 2020 - 12:52 Uhr / Kapo AI/PN

Grossaufgebot bei Suche: Vermisster war wohlbehalten zu Hause

Auch die Rega beteiligte sich an der aufwändigen Suche. (Bild: Kapo AI)
Auch die Rega beteiligte sich an der aufwändigen Suche. (Bild: Kapo AI)

polizeinews.ch Rüte, Appenzell Innerrhoden (AI), Ostschweiz

Rüte/AI Am Sonntag, dem 12.01.2020 fuhr ein Ehepaar mit seinem Sohn von Brülisau in Richtung Steinegg. Etwa auf halber Strecke wollte der 62-jährige Ehemann Aufnahmen vom Alpsteinmassiv machen. Deshalb verliess er das Auto und ging zu Fuss hangabwärts. Sein Mobiltelefon liess er im Auto zurück. - Kapo AI/PN

Weil der Mann nach einiger Zeit nicht am vereinbarten Treffpunkt auftauchte, wurde die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden alarmiert. Sofort wurden erste Fahndungs- massnahmen eingeleitet und die ARS (Alpine Rettung Schweiz) aufgeboten. 26 Gebirgsspezialisten der Rettungsstation Appenzell und ein Suchhundeteam der ARS durchkämmten das Chlustobel.

Das sehr unwegsame Tobel wurde auch aus dem Rega-Heli intensiv abgesucht. Es wurden weitere Suchhunde und das FLIR (Wärmebildkamera aus dem Heli) auf Pikett gestellt.

Kurz nach 18:00 Uhr erschien der vermisste Mann wohlbehalten an seinem Wohnort im Kanton St. Gallen. Er war mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause gefahren, ohne seine Ehefrau und den Sohn zu verständigen. Es entstanden hohe Einsatzkosten, welche die Familie zu begleichen hat.
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