ORT Zürich
Basel-Stadt (BS) Mi. 15. November 2017 - 16:43 Uhr / Kapo EZ/PN

Vorsicht vor neuer Betrugsmasche verbunden mit Drohungen

Die Staatsanwaltschaft rät, auf keinen Fall die E-Mails zu beantworten und dies an der Polizei zu melden. (Symbolbild)
Die Staatsanwaltschaft rät, auf keinen Fall die E-Mails zu beantworten und dies an der Polizei zu melden. (Symbolbild)
Google Maps: Basel-Stadt (BS), Nordwestschweiz

polizeinews.ch Basel-Stadt (BS), Nordwestschweiz

Basel-Stadt/BS. Am 15.11.2017 erhielt ein 54-jähriger Mann eine E-Mail von einem unbekannten Absender. Dieser gab in fehlerhaftem Deutsch an, den Auftrag erhalten zu haben, ihn und seine Familie zu töten. - Kapo EZ/PN

Der Auftrag stamme von einer Person aus der näheren Umgebung des 54-Jährigen. Der Absender erklärte, dass er aus Mitleid auf den Tötungsauftrag verzichte, wenn er innerhalb der nächsten 24 Stunden total € 8000.— erhalte.

Der Absender verlangte sodann eine Anzahlung von € 3000.--. Sobald diese überwiesen sei, würde er den 54-Jährigen treffen und ihm, gegen weitere € 5000.—, eine Videoaufzeichnung übergeben, auf welcher der Auftrag für die Tötung dokumentiert sei. Das Schreiben schloss mit der Warnung, dass der 54-Jährige und seine Familie sofort umgebracht würden, falls die Polizei verständigt werde.

Es ist davon auszugehen, dass weitere Personen solche Schreiben erhalten haben. Die Betrugsmasche ist bereits aus andern Ländern bekannt. Die Täterschaft versucht mittels perfider Drohung die Empfänger zu erpressen und sie in Angst und Schrecken zu versetzen.

Die Staatsanwaltschaft rät, auf keinen Fall die E-Mails zu beantworten, keine Geldüberweisungen zu tätigen und Anzeige bei der nächsten Polizeiwache, Tel. 061 267 71 11, zu erstatten.
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1 KOMMENTARE

Auf solche e-mails sollte man sowieso nicht eingehen gleich löschen oder ablegen in einem angelegten Ordner für Mystery Mails ich selbst mache das auf jedenfalls so später gehen diese mails in den spam Ordner und werden blockiert ,Tja früher hat man Drohungen noch von Hand geschrieben heute haben diese Idioten Angst das man die Schrift erkennt aber heute kann man eine e-mail zurück verfolgen um heraus zu finden wo her sie kommt ( da gibt es bei der Polizei Personen die das können ) also nichts bleibt un aufgedeckt in der heutigen Zeit.
G.N. sagte am 16. Nov 2017 09:26:48 #
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