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Zofingen Mi. 21. Dezember 2016 - 09:10 Uhr / Kapo AG/PN

Geladene Batterien in Brand geraten

Gestern Abend gerieten auf einem parkierten Lastwagen geladene Altbatterien in Brand. (Bild: Kapo AG)
Gestern Abend gerieten auf einem parkierten Lastwagen geladene Altbatterien in Brand. (Bild: Kapo AG)
Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen. (Bild: Kapo AG)
Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen. (Bild: Kapo AG)
Google Maps: Zofingen, Aargau (AG), Nordwestschweiz
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Zofingen/AG. Der Sattelschlepper mit Anhänger war am Dienstagabend, 20. Dezember 2016, auf einem Betriebsareal an der Industriestrasse in Zofingen abgestellt. - Kapo AG/PN

Der Geschäftsinhaber bemerkte um 20 Uhr, dass die Ladung des Aufliegers in Flammen stand. Diese bestand aus rund 25 Tonnen ausgedienter Autobatterien. Die Feuerwehr Zofingen war rasch zur Stelle und konnte den Brand löschen.

Der Brand beschädigte den Anhänger sowie zwei daneben abgestellte Fahrzeuge. Der Schaden kann zur Zeit noch nicht beziffert werden.

Nach ersten Erkenntnissen dürfte ein Kurzschluss bei den Altbatterien zum Brand geführt haben. Die Kantonspolizei Aargau hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

Da kein mit Batteriesäure kontaminiertes Löschwasser austreten konnte, bestand keine Gefährdung für die Umwelt. Begleitet von Feuerwehr und Polizei wurde das Sattelmotorfahrzeug schliesslich zu einem Fachbetrieb überführt, wo es sicher eingestellt werden kann.
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7 KOMMENTARE

voll "biräweich"...Autobatterien so auf eine Schleppermulde aus Aluminium zu kippen...grobfahrlässig !!
Jörg sagte am 21. Dez 2016 11:24:51 #
wirklich "biräweich" 25 Tonnen Altbatterien sind doch kein Schüttgut. Und die Ladungssicherung eher frgwürdig.
Sam sagte am 21. Dez 2016 15:51:25 #
@beide: keine Ahnung von der Materie aber einfach mal was schreiben..!
a) handelt es sich hier um einen für dieses Transportgut zugelassenen ADR-Auflieger ( für euch Besserwisser Gefahrgut zugelassen) und b) ist dies ein vollständig geschlossener Auflieger mit dichter Wanne und Verdeck. Ladungssicherung also auch ok, da Altbatterien als Schüttgüter transportiert werden können.
Aber Hauptsache man schreibt was, obwohl keine Ahnung!
Stefan sagte am 22. Dez 2016 01:57:13 #
Habe seit 25 Jahren den Gefahrengut Ausweis inkl. Transporten in Tanks. Wo oder wie sind diese Batterien gegen kurzschluss gesichert?
Sam sagte am 22. Dez 2016 11:17:42 #
Übrigens, weshalb haben wohl die Batterien gebrannt? Sicher nicht weil sie gegen kurzscluss geichert und rutschfest gestapelt waren.
Sam sagte am 22. Dez 2016 11:26:20 #
(könnte es sein das Stefan bei dieser Firma arbeitet ?)....also, einen KURZSCHLUSS gibt es bei Starterbatterien dann, wenn der PLUS Pol und der MINUS Pol kontaktieren ! (Automobilelektrik 1. Lehrjahr) Wenn die noch "geladenen" Akkumulatoren unsachgemäss transportiert werden und plus +und minus - berühren zufällig einen so hervorragenden " Leiter" wie Aluminium fängt das Metal an zu glühen ! Die "Katastrophe" nimmt seinen Lauf ! Fazit : diese Art von Transport ging bis vor kurzem noch "gut". Was ist aber wenn ein so beladener Schlepper z.B. mitten in einem Tunnel zu brennen beginnt ? Ein Tunnel voll giftiger Bleidämpfe ? Na dann "gute Nacht" !!!
Jörg sagte am 22. Dez 2016 12:22:31 #
Nein arbeite nicht da. Ich finde nur, der Vorwurf der Ladungsicherung ist nicht angebracht und bireweich der falsche Ausdruck.
Wenn der Abgeberbetrieb eine vollständige Entladung und sogar evtl eine Entleerung deklariert hat, kann der Transporteur die Ladung so spedieren.
Ich habe nicht geschrieben man soll, sondern es kann so gefahren werden. Persönlich wurde ich dies nicht tun, da ich immer von einer Restladung in Batterien ausgehe und nur schwer eine vollständige Entleerung bei Batterien machbar ist, ohne sie ganz zu zerlegen. Somit besteht also immer das Restrisiko eines Kurzschlusses und den entsprechenden Folgen. Je grösser die Ladung, umso grösser wird dann dieses Risiko.
Anstatt bireweich würde ich hier die Formulierung fahrlässig vorziehen.
Was es am Schluss ist, werden die Behörden dem Spediteur mitteilen.
Stefan sagte am 22. Dez 2016 22:21:22 #
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