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Schöftland Mo. 13. Februar 2017 - 11:26 Uhr / Kapo AG/PN

Einbruch in Tierheim geklärt

Um Weihnachten brach eine bis dahin unbekannte Täterschaft in ein Tierheim ein und nahm einen Hund mit. Die Kantonspolizei Aargau konnte nun klären, dass insgesamt fünf Personen, darunter die ehemalige Tierhalterin, in die Tat involviert waren. (Symbolbild)
Um Weihnachten brach eine bis dahin unbekannte Täterschaft in ein Tierheim ein und nahm einen Hund mit. Die Kantonspolizei Aargau konnte nun klären, dass insgesamt fünf Personen, darunter die ehemalige Tierhalterin, in die Tat involviert waren. (Symbolbild)
Google Maps: Schöftland, Kulm, Aargau (AG), Nordwestschweiz

polizeinews.ch Schöftland, Kulm, Aargau (AG), Nordwestschweiz

Schöftland/AG. In der Nacht auf den 24. Dezember 2016 brach eine unbekannte Täterschaft in die Zwingeranlage des Tierheims Böhler ein. Weil einzig ein bestimmter Hund fehlte, war von Anfang an davon auszugehen, dass dieses Tier im Fokus der Tat stand. - Kapo AG/PN

Der American Bully war dort untergebracht, nachdem das Veterinäramt ihn seiner früheren Besitzerin entzogen hatte. Aufgrund dieser Umstände bestand der Verdacht, dass die junge Frau mit dem Einbruch in Verbindung stehen könnte.

Die Kantonspolizei Aargau konnte die 22-jährige Portugiesin zunächst weder erreichen noch an ihrem gemeldeten Wohnort im Bezirk Zofingen antreffen. Hinweise führten dann aber in den Kanton St. Gallen, wo sich die Gesuchte offenbar seit längerer Zeit aufhält. Gleichzeitig lagen Erkenntnisse vor, dass sich auch der Hund dort befand.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm durchsuchte die Kantonspolizei St. Gallen letzte Woche mehrere Wohnungen. Dabei nahm sie die junge Frau sowie weitere vier Personen aus ihrem Umfeld vorläufig fest. Im Rahmen der Polizeiaktion konnte auch der Hund aufgefunden werden.

Durch weitere Ermittlungen und Befragungen konnte die Kantonspolizei Aargau nun klären, dass der Einbruchdiebstahl auf das Konto der ehemaligen Tierhalterin sowie einen 21-jährigen Portugiesen aus dem Kanton Zürich geht. Weitere drei Personen, ebenfalls ausländischer Herkunft, dürften sich der Mittäterschaft strafbar gemacht haben. Alle sind inzwischen wieder auf freiem Fuss.
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