Meikirch Do. 13. Februar 2020 - 13:46 Uhr / pkb/PN

Update: Opfer von Tötungsdelikt identifiziert – Stichwaffe involviert

Das Opfer weist durch eine Stichwaffe verursachte Verletzungen auf. (Symbolbild)
Das Opfer weist durch eine Stichwaffe verursachte Verletzungen auf. (Symbolbild)

polizeinews.ch Meikirch, Aarberg, Bern (BE), Espace Mittelland

Meikirch/BE Der Mann, welcher Anfang Woche im Wald tot aufgefunden wurde, ist formell identifiziert. Beim Opfer des Tötungsdelikts handelt sich um den als vermisst gemeldeten 46-jährigen Schweizer. - pkb/PN

Die Ermittlungen rund um das Tötungsdelikt, in dessen Zusammenhang am Montag, 10.02.2020 ein als vermisst gemeldeter Mann bei Meikrich tot aufgefunden wurde (polizeinews.ch berichtete), laufen weiter. Das Opfer konnte mittlerweile formell identifiziert werden. Es handelt sich um einen 46-jährigen Schweizer aus dem Kanton Bern.

Nach bisherigen Erkenntnissen hat sich das Tötungsdelikt am Donnerstag, dem 06.02.2020 in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Raum Bern-Bethlehem ereignet.

Gemäss ersten Ergebnissen aus den Untersuchungen am Institut für Rechtsmedizin der Universtität Bern hat das Opfer unter anderem Stichverletzungen erlitten. Die genaue Todesursache ist aber nach wie vor Gegenstand der laufenden rechtsmedizinischen Untersuchungen. Der Verstorbene war nach der Tat mit einem Auto ins Innere eines Waldstücks bei Grächwil (Gemeinde Meikirch) transportiert und dort abgelegt worden.

Der geständige 54-jährige mutmassliche Täter aus Brasilien, der kurz nach der Tat angehalten worden war, bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft.

Derweil sind unter der Leitung der regionalen Staatsan- waltschaft Bern-Mittelland und dem Dezernat Leib + Leben der Kantonspolizei Bern weitere umfangreiche Ermittlungen im Gang. So gilt es insbesondere den genauen Tathergang und die damit verbundenen Tatumstände zu rekonstruieren.

Dazu sind etwa für Einvernahmen oder die Auswertung gesicherter Spuren weiterhin verschiedene Spezialdienste der Kantonspolizei Bern im Einsatz. Zudem werden auch am Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern weitere Untersuchungen durchgeführt.
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