Bern (BE) Fr. 11. Oktober 2019 - 11:50 Uhr / pkb/PN

Polizei räumt besetztes Seniorenheim – 19 Personen angehalten

Polizeibesuch im Morgengrauen: Die Hausbesetzer leisteten keine Gegenwehr.  (Symbolbild)
Polizeibesuch im Morgengrauen: Die Hausbesetzer leisteten keine Gegenwehr. (Symbolbild)

polizeinews.ch Bern (BE), Espace Mittelland

Zollikofen/BE Am Donnerstag hat die Kantonspolizei ein besetztes ehemaliges Seniorenheim geräumt. 19 Personen wurden für weitere Abklärungen auf Polizeiposten geführt. - pkb/PN

Am Donnerstag, dem 10.10.2019 hat die Kantonspolizei Bern an der Wahlackerstrasse eine besetzte Liegenschaft geräumt.

Der Einsatz erfolgte gestützt auf einen Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung sowie auf einen Antrag zur polizeilichen Räumung, welche durch den Liegenschaftseigentümer – die Gemeinde Zollikofen – vorgängig gestellt worden waren. Dies nachdem die Personen das Gebäude trotz mehrerer durch den Eigentümer ausgesprochenen Fristen nicht verlassen hatten.

Auf Grund der vorliegenden Informationen musste davon ausgegangen werden, dass sich auch zum Zeitpunkt der Räumung mehrere Personen im Gebäude aufhalten würden. Nach einer Lagebeurteilung, in welche auch Erfahrungen der Vergangenheit eingeflossen waren, stand die Kantonspolizei Bern mit einem entsprechenden Dispositiv im Einsatz.

Die Einsatzkräfte hatten das ehemalige Betagtenheim in den frühen Morgenstunden ohne Hindernisse betreten und die Besetzerinnen und Besetzer daraufhin im Innern angesprochen. Im zweiten Obergeschoss konnte eine grössere Personengruppe angetroffen werden. Die 13 Männer und sechs Frauen im Alter zwischen 18 und 48 Jahren wurden in der Folge gruppenweise ohne Gegen- wehr angehalten und für weitere Abklärungen in Polizei- räumlichkeiten gebracht.

Sämtliche Personen wurden nach den erfolgten Abklä- rungen wieder entlassen; sie müssen mit Anzeigen rechnen. Die Liegenschaft wurde im Anschluss an die Räumung dem Eigentümer übergeben.

Um die Rettungsachse freizuhalten, musste die Wahl- ackerstrasse während des Einsatzes aus Sicherheits- gründen für mehrere Stunden sowohl für den privaten wie auch den öffentlichen Verkehr gesperrt werden. Eine Umleitung wurde eingerichtet
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