ORT Zürich
Bern (BE) Di. 10. Juli 2018 - 11:07 Uhr / pkb/PN

Brand in der Berner Altstadt

Die Feuerwehr hat die Flammen unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauern aber an. (Symbolbild)
Die Feuerwehr hat die Flammen unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauern aber an. (Symbolbild)
Google Maps: Bern (BE), Espace Mittelland

polizeinews.ch Bern (BE), Espace Mittelland

Bern/BE Am Montagabend ist in einem aktuell unbewohnten Gebäude in der Berner Altstadt ein Brand ausgebrochen. Mehrere Personen aus dem Nachbarsgebäude wurden aus Sicherheitsgründen evakuiert. Zwei Personen, welche sich nahe dem Brand aufgehalten hatten, mussten für weitere Abklärungen ins Spital gebracht werden. - pkb/PN

Am Montag, 9. Juli 2018, um etwa 19:20 Uhr, gingen bei den Einsatzzentralen der Kantonspolizei Bern und der Berufsfeuerwehr Bern mehrere Meldungen zu einem Brand in der unteren Altstadt ein. Umgehend rückten zahlreiche Einsatzkräfte aus.

Vor Ort trafen sie auf einen Brand im Bereich des Dachstocks des «Morellhauses» an der Postgasse. Der Löschzug der Berufsfeuerwehr intervenierte in der Folge direkt mit dem ersten Löschangriff.

Während der Löscharbeiten wurden sechs Personen aus dem benachbarten Gebäude aus Sicherheitsgründen evakuiert. Sie sowie weitere sieben Personen, welche sich nahe dem Brand aufgehalten hatten, wurden durch die ebenfalls aufgebotene Sanitätspolizei medizinisch untersucht. Zwei Personen mussten schliesslich ins Spital gebracht werden – bei einem Mann lag der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vor, ein zweiter Mann wies andere gesundheitliche Beschwerden auf.

Der Brand konnte in den Abendstunden weitgehend unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten dauern zur Stunde aber noch an und werden später in eine Brandwache überführt. Neben der Berufsfeuerwehr und der freiwilligen Feuerwehr der Stadt Bern stand auch die Feuerwehr Ostermundigen im Einsatz.

Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens aufgenommen. Für die Bewohner des betroffenen Nachbarsgebäudes werden, sollte eine Rückkehr am Abend in die Wohnungen nicht möglich sein, gemeinsam mit der Stadt individuelle Lösungen gesucht.
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