Massive Ausschreitungen anlässlich von unbewilligter Demonstration
Zürich/ZH. Am späten Samstagabend, 6. Februar 2010, formierte sich eine Gruppe von mehreren hundert Personen im Kreis 5 und zog in der Folge als unbewilligter Demonstrationszug durch die Stadtkreise 5 und 4. Dabei richteten die Chaoten Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken an.
- Stapo ZHMC
Unbewilligte Demonstrationen sorgten am Samstagabend für einen Polizeieinsatz. (Bild: Markus Heinzer, newspictures)
Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Franken. (Bild: Markus Heinzer, newspictures)
Die Chaoten haben auch Hauswände und Fenster versprayt. (Bild: Markus Heinzer, newspictures)
Gegen 22:00 Uhr besammelten sich spontan rund 400-500 Personen beim Carparkplatz am Sihlquai. Darunter befanden sich auch rund 100 Personen der linksautonomen Szene. Kurze Zeit später formierten sich die Anwesenden zu einem äusserst militanten Demozug. Dieser bewegte sich in Richtung Limmatplatz und Langstrasse. Unterwegs versprayten die Demonstranten mehrere Autos und Hausfassaden. Weiter beschädigten sie diverse Fensterscheiben von Fahrzeugen, Restaurants, und Geschäften. Die Chaoten zogen weiter in Richtung Kreis 4, via Badenerstrasse in Richtung Stauffacher. Auch auf dieser Strecke wurden die Scheiben von Verkaufsgeschäften, Bürogebäuden und Restaurants eingeschlagen. Höhe Stauffacherbrücke kam es zu massiven Auseinandersetzungen mit der Stadtpolizei. Die Polizisten wurden von den Demonstranten massiv mit Steinen, Flaschen und anderen Gegenständen beworfen. Dabei wurden mehrere Einsatzfahrzeuge und auch vorbeifahrende Privatfahrzeuge beschädigt. Die Stadtpolizei setzte Gu
mmischrot und Reizstoff ein und konnte dadurch verhindern, dass die Chaoten in Richtung Innenstadt weiterziehen und noch mehr Sachschaden anrichten konnten. Der Demozug zog schliesslich wieder Richtung Helvetiaplatz und Langstrasse, wo er sich kurz vor 02:00 Uhr auflöste.
Bisher gingen keine Meldungen über verletzte Personen ein. Nach ersten Schätzungen beläuft sich die Höhe des angerichteten Sachschadens aber auf mehrere hunderttausend Franken.
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