Zug (ZG) Do. 15. August 2019 - 14:25 Uhr / PN

Brandstiftung an Haus – eine Bewohnerin festgenommen

Das Feuer richtete grossen Schaden an. (Bild: FFZ)
Das Feuer richtete grossen Schaden an. (Bild: FFZ)
Die Löscharbeiten gestalteten sich aufwändig. ((Bild: FFZ)
Die Löscharbeiten gestalteten sich aufwändig. ((Bild: FFZ)

polizeinews.ch Zug (ZG), Zentralschweiz

Zug/ZG Ein Wohnhaus ist ausgebrannt und nicht mehr bewohnbar. Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus. Eine Frau wurde vorläufig festgenommen. - PN

Am Mittwoch. dem 14.08.2019 um 15:45 Uhr erreichte die Einsatzleitzentrale die Meldung, dass ein Haus an der Guthirtstrasse in Zug brenne und sich eine Person im Haus befinde.

Die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Zug (FFZ) rückten sofort aus. Als sie am Einsatzort eintrafen, loderten Flammen aus dem Dachstock und die Rauchentwicklung war bereits sehr stark.

Die ersten Einsatzkräfte haben umgehend mit einen Tanklöschfahrzeug die Löscharbeiten in Angriff genommen. Zudem bekämpften sie mit Hilfe der Autodrehleiter das Feuer über das Dach. Gleichzeitig drangen die Atem- schutztrupps ins Gebäudeinnere vor. Es gelang ihnen, eine Bewohnerin aus dem Haus zu bergen. Die 68-Jährige wurde von den Mitarbeitenden des Rettungsdienstes Zug betreut. Sie wurde von ihnen mit Verdacht auf Rauchgas- vergiftung ins Spital überführt.

Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich keine weiteren Personen im Haus. Den Feuerwehrleuten gelang es inzwischen, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen auf die Nachbarhäuser zu verhindern. Die Guthirtstrasse sowie der Lüssiweg waren während des Löscheinsatzes vorübergehend gesperrt.

Die Brandursache ist noch unklar. Nach bisherigen Erkenntnissen steht Brandstiftung im Vordergrund. Bei der dringend tatverdächtigen Person handelt es sich um die verletzte Bewohnerin. Sie wurde vorläufig festgenommen.

Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Der Schaden kann noch nicht beziffert werden. Im Einsatz standen 60 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Zug (FFZ) und 25 der Feuerwehr Baar sowie Mitarbeitende des Rettungs- dienste Zug und Einsiedeln, vom Feuerwehrinspektorat und der Zuger Polizei.
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